Türkei-Rundreise 2002. Vom 2. bis 24. August
Pos. 1 Cesme. Der Ankunftshafen für Fähren aus Italien und Griechenland. Etwa 70 km westlich von Izmir, der größten Industriestadt der asiatischen Türkei. Südlich und nördlich der Hafenstadt schöne Strände, nicht unbedingt was für Sandstrandliebhaber.
Pos. 2 Özdere. Ein kleines Örtchen am Mittelmeer, etwas abseits der Pauschaltouristenströme, ruhig, (noch) beschaulich mit einem hervorragendem "Hippocampus" Campingplatz. Idealer Ort zum akklimatisieren, baden und Besuch der nahegelegenen Ausgrabungsorte Ephesus und Selcuk. Von hier ging's weiter über die antiken  Städte Priene, Milet und Didyma zu der kleinen, noch nicht ganz touristisch erschlossenen Bucht von Akbük Pos. 3.
Pos. 3 Von Akbük nach Milas. an den wunderschönen Bafa-See, Camici Gölü, vorbei über Mugla nach Denizli. Kurzer Stopp bei den Sinterterrassen von Pamukkale und Weiterfahrt ins Anatolische Hochland über Dinar, Isparta nach Egirdir.
Pos. 4 Egirdir, eine wunderschöne kleine Stadt, gelegen am gleichnamigen See, am Fuße des imposanten und steilen Bergmassives des Davas-Dagi (2635m). Leider verschandelt die Kaserne des Gebirgsjägerbattalions etwas die zauberhafte Umgebung. Sehenswert die Altstadt auf einer kleinen, langgezogenen Halbinsel mit zahlreichen Cafés, Terrassen und Pensionen. Weiterfahrt entlang des Beysehir-Sees, über Beysehir bis Konya. Konya, die achtgrößte Stadt der Türkei ist ein stark religiös geprägtes Zentrum mit zahlreichen Moscheen und einer jahrtausende alten Kultur. Sehenswert die Selimiye-Moschee mit dem Mevlana Kloster, bekannt als das Kloster der tanzenden Derwische. Weitere Moscheen, Medressen und schöne Grünanlagen, sowie ein schöner, alter Basar laden zum bummeln ein. Wir fahren weiter, durch karge anatolische Steppenlandschaft, am Tuz-Gölü Salzsee und Aksaray vorbei nach Nevsehir und Ortahisar in Kappadokien.
Pos. 5 Kappadokien, eines unserer beiden Hauptziele, ist eines der beeindruckendsten Landstriche weltweit, leider etwas überlaufen von Touristen, die sich aber vornehmlich um die berühmtesten Zentren, wie Göreme und Zelve in Busscharen durch die bizarre Landschaft drängen. Etwas ausserhalb, wie in Ortahisar, Ürgüp oder Cavusin hat man seine Ruhe und kann, am besten perpedes, die Einsamkeit der Canyons geniessen. Weiterfahrt über Kayseri, eine unbedingt sehenswerte, wunderbare Stadt mit ihren zahlreichen Moscheen, einer seldschukischen Zitadelle die einen lebendigen Basar beherbergt und schönen Grünanlagen im Zentrum. Wir fahren weiter nach norden, überqueren das Bergmassiv Buzluk-Dagi und erreichen Amasya.
Pos. 6 Amasyadie Geburtsstadt des ersten weltberühmten Geographen Strabo. "Mein Geburtsort liegt in einem tiefen weiten Tal, das der Idris durchfließt. Natur und Menschenhand haben auf wundersame Weise dazu beigetragen, dass er als Wohnstätte und Festung gleichermassen vorzüglich geeignet ist..." Und das ist auch heute noch so. Eine bezaubernde Landschaft mit monumentalen Gräber pontischer Könige in die steile Felswand gehauen, beeindrucken genauso wie die schönen Fachwerkhäuser am Idris Ufer. Von Amasya folgen wir dem Fluss der sich durchs Gebirge seinen Weg zum Schwarzen Meer bannt und erreichen Samsun, eine der wichtigsten Industriestädte der nördlichen Türkei und ein wichtiger Hafen. Von da aus fahren wir an der steilen, schroffen küste des Meeres Richtung Osten bis Sinop.
Pos. 7 Sinop. Die alte griechische Handelsstadt lebt noch vom Glanz vergangener Zeit. Der Bürgermeister träumt allerdings von einer neuen Touristenstadt, die den Mittelmeerzentren Konkurrenz machen soll. Bis dahin hat er noch viel zu tun mit der an sich schön gelegenen, aber verwahrlosten Stadt und ihren Stränden.
Pos. 8. Türkeli, die einzig annehmbare Bademöglichkeit weit und breit, etwa zwischen Samsun und Inebolu gelegen. Wir verlassen Türkeli und überqueren die steilen Flanken des Kürce-Dagli mit seinen 1.500 m hohen Passtrassen und erreichen Safranbolu.
Pos. 9 Safranbolu, der Geheimtipp türkischer Touristen, eine von Basaren  durch und durch gezogenen Stadt mit alten, schön restaurierten Wohnhäusern - den herrschaftlichen Konaks.
Pos. 10 Die Hauptstadt der Türkei, Ankara liegt weit ab der touristischen Routen, ist aber unbedingt eine Reise wert. Die zwei Welten, der anatolischen bauern und der westlichen Geschäfts- und Regierungsvertreter können unterschiedlicher nicht sein. Hier treffen sie aufeinander in einer unbeschreiblichen Mischung aus Chaos, arabischer Geschäftigkeit, anatolischer Behäbigkeit und westlicher Moderne. Von hier geht es über die sechsspurige Autobahn nach istanbul.
Pos. 1 Istanbul, DIE türkische Stadt schlechthin. Wer noch nicht da war, hat was verpasst, wer sie gesehen und erlebt hat kann Romane erzählen. Allerdings reicht die Zeit in Istanbul NIE aus, um auch nur einen Teil der Stadt zu verinnerlichen. Von da aus geht's nach Edirne.
Pos. 12 Edirne. Die Grenzstadt zu Bulgarien und Griechenland hat zwar viel zu bieten, wird aber meisten nur als "Durchlauferhitzer" für gestresste Touristen auf dem Weg nach Istanbul oder wieder nach Hause als Zwischenstopp genutzt - leider. Deshalb, nehmen wir uns wieder vor: "Beim nächsten Mal, dann aber mit längerem Aufenthalt." Mal sehen..... Bis dahin: Allaha ismarladik und Iyi günler!!!

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